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Puls des Erwachens Part 4

02.11.2010 (Tue), 19:00

Willst du dich erst noch ein wenig umsehen, oder soll ich es dir erklären?

Sooo, ich sollte für morgen eine Erörterung mit 900 Wörtern über den Massentourismus machen. Und um zu sehen wieviel 900 Wörter sind hab ich mal den nächsten Teil des zukünftigen Bestsellers vom Papier in die digitale Version abgetipt. Wie immer hab ichs ned auf Fehler durchgelesen.


Puls des Erwachens Part 4

„Was soll das hier?“ Sie stand in einem großem Raum an der Wand waren zwei Türen nebeneinander. Die matte Glastür führte nach draußen, vermutlich eine Terrasse oder so etwas in der Art. Die Holztür direkt daneben führte wahrscheinlich auch hinaus. In der Ecke vor ihr stand eine hochmoderne Kochnische welche in einer Materialfusion aus blitzendem Edelstahl und dunklem (und offensichtlich auch viel zu teurem) Tropenholz gehalten war. Über der Herdplatte hingen Schränke aus der gleichen Materialkonstellation. Hinter ihr eine Wand in der ein Bogen eingemauert war, der in einen anderen Raum führte.

„Willst du dich erst noch ein wenig umsehen, oder soll ich es dir erklären? Das Wäre vielleicht einfacher.“ Er hielt kurz inne „nunja, einfach ist ein ziemlich unpassender Ausdruck für das Alles hier. Aber du würdest es dann vermutlich schneller begreifen.“ Der Weißschopf fuhr sich durch die Haare wärend er an den dunkelroten Sitzsäcken zu der ebenfalls dunkelroten Couch gegenüber der Wand mit den beiden Türen schlurfte. Sie stand derweil unentschlossen und leicht verwirrt da und versucht zu verstehen was gerade passiert war. Cécile ist vor einigen Augenblicken in einen Kreis aus blauem Feuer gegangen und sie hatte sich nicht verbrannt. Das war nach dem heutigen Zwischenfall im Bad nicht  so sehr das, was Cécile so verdutzt dastehen ließ. Vielmehr paralysierte sie die Tatsache sich nichtmehr in dem Laubwald welcher den Park und den Spielplatz teilte zu befinden. Natürlich sollte ihr der Typ erklären was hier los war, beziehungsweise wo sie war oder warum er sie hierher entführt hatte.

„Entschuldige dass ich dich in deinen Grübeleien unterbreche, aber ich möchte eben kurz klarstellen, dass ich dich keinesfalls entführt habe, du bist freiwillig durch das Portal gesprungen.“

Cécile zuckte zusammen, damit hatte sie jetzt nicht gerechnet. „Durch was für ein Portal? Und wo verdammt nochmal hast du mich hingebracht und wer bist du?“ Ihr Gesprächspartner lag nun quer über die Couch und streckte Arme und Beine weit weg. Offenbar fühlte er sich hier sehr wohl, als ob er hier zu Hause wäre. Nach einem kurzen Gähnen antwortete er „Du erinnerst dich doch sicherlich noch an das blaue blitzende Loch im Wald auf dem Boden? Hat so ein wenig geleuchtet und ein leises Summen war auch zu hören. Das Teil da in welches du gesprungen bist bevor du hier mit offenem Mund eine Statue imitiert hast. Dieses Portal meinte ich. Und ich möchte hier nochmal klarstellen, dass nicht ich dich hierher gebracht habe, sondern du ohne Zwang und nur durch deine eigene Neugier gekommen bist. Beim nächsten Mal würde ich dir aber raten mit bedeutend mehr Schwung hineinzuspringen, denn dann brauche ich dich nicht so herumzuwirbeln.“ Er zwinkerte ihr zu.

„Du hast mich also in diesem,“ Cécile gestikulierte grob mit beiden Armen dorthin wo sie noch vor einigen Augenblichen nicht da war um dann plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen, „‘Portal‘ herumgerissen? Das war kein sehr gutes Gefühl um es mal gelinde auszudrücken. Wenn du das nochmal machst, dann landet mein Fuß in deinem Gesicht.“ Ihr Gegenüber fuhr sich mit Daumen und Zeigefinger über die grinsenden Lippen wärend seine schwarz umrandeten Augen zuerst ihre Gesichtszüge und danach ihre Figur musterten. Wütend stand sie da, mit angespannten Armen und die Rechte zu einer Faust geballt, aber der Weißschopf ging nicht darauf ein sondern zuckte nur leicht mit den Schultern als er sagte „Ok, aber um es ‚gelinde‘ auszudrücken,“ nach dem Wort ‚gelinde‘ machte er eine bewusste Pause „kann ich dir dann nicht versichern ob du kopfüber oder nicht landest, beziehungsweise ob dein Kopf oder andere Gliedmaßen vielleicht sogar im Boden stecken. Es könnte aber durchaus auch sein, dass dein Fuß ‚gelinde‘“, wieder pausierte er grinsend „in deinem eigenem Kopf landet wenn du dir nicht helfen lassen willst, oder nicht alleine schaffst. Du brauchst übrigens auch keine Faust ballen, momentan hättest du gegen mich sowieso keine Chance.“

Der Weißschopf stand langsam auf, ging zur Holztür und öffnete sie. Als er in den hell erleuchteten Korridor hinausging und die Tür hinter ihm zuschwang hörte Cécile ihn noch sagen „Ich hoffe du fühlst dich wohl in deinem neuem Zuhause, falls du irgendetwas brauchst fragst du dann einfach Natalie.“ Die Tür fiel ins Schloss und es war ein ziemlich lautes klicken und klappern zu hören, so als ob hunderte Spinnen mit metallenen Beinen auf einer Metallfläche tanzen würden. Doch mit einer winzig kleinen Verspätung wurde Cécile klar, dass die absurde Vorstellung es handle sich um steppende Spinnen wirklich unsinnig war denn er hatte sie soeben eingeschlossen. Sie hechtete zur Tür, stolperte jedoch über den Teppich und krachte mit Schwung und Kopf voran gegen die Holztür. So wie sich die Begegnung der beiden anhörte und auch anfühlte war es eine massive Tür. Hart wie Stahl aber dennoch war ein hölzernes Klopfen zu hören als sich Céciles Stirn und die Tür einen Begrüßungskuss zuhauchten. Nachdem die Sternchen verschwunden waren und sich nicht mehr alles zu drehen schien stand sie langsam auf und entschloss sich, hauptsächlich wegen dem dumpfen Pochen in ihrem Kopf, sich erst auf die Couch zu legen. Da lag sie nun, irgendwo eingeschlossen und vollkommen alleine. Vermutlich in den Händen eines Psychopaten der sie in seinem Keller eingeschlossen hat.

Das Pochen war zwar immer noch da, aber Cécile entschloss sich dazu sich hier umzusehen um vielleicht etwas Nützliches zu finden. Irgendetwas das sie dem Arschlochpsychopaten über den Schädel ziehen kann wenn er wieder kommt. Sie stand auf und entschloss sich als erstes in dem Raum gegenüber der jetzt verschlossenen Tür umzusehen. Sie hatte bereits den halben Weg hinter sich als Cécile plötzlich eine Stimme sagen hörte „Ja klar, wieso bekomm ich ausgerechnet so eine die nicht einmal in der Lage ist zu grüßen.“ Sie zuckte zusammen und beinahe wäre ihr ein Schrei entwichen. Ein Schrei der sich im letzten Augenblich dazu entschied doch ein verkümmertes Japsen zu werden. Sie starrte wie gebannt in die Richtung aus der die Stimme kam.








#1 | 03.11.2010, 12:01




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coool danke bin zwar noch etwas verwirrt von der Geschichte, aber super das es weiter geht

(ich tu mal hier links rein, damit ich die letzten Teile leichter finde zum nochmal lesen:  1 - 2 - 3 - 4 )

made by GnomeCraft
#2 | 03.11.2010, 14:28



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sehr nett die story und jor einweing verwirrend aber wen man sich die teile vorher duchen kopf gehn läst doch ein leuchten (ist fort setzung von 1 teil)

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