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Der Verbotene Turm

14.11.2009 (Sat), 21:00

Eine Geschichte, die davon handelt, was nach WoW in der Welt von Azeroth geschehen könnte. Diese Geschichte ist etwa 600 Jahre nach König Terenas Menethil's Tod angesiedelt. Ich schreibe die Geschichte wie ein Tagebuch, d.h. aus der Ich-Perspektive.

Der  verbotene Turm, Teil 1

Der verbotene Turm ragte hoch über dem Gebirgspass der Totenwinde auf. Vor Jahrhunderten hatte der letzte Wächter Medivh hier seine dunklen Rituale vollzogen. Kurz nach seinem Tod benannte der Hohe Rat der Hexen den Turm um. Er hieß nicht länger Karazhan, sondern der verbotene Turm. Ein passender Name für diesen verfluchten Ort. Es hieß, keine zwei könnten den Turm betreten, ohne sich am Ende feindlich gegenüberzustehen. Dies ist der Fluch, der auf seinen Steinen lastet. Ein Fluch, den ich selbst nur zu gut kenne. Vor Jahren kam ich mit meinem besten Freund hierher, um seine Geheimnisse zu studieren. Am Ende tötete ich meinen Freund… Eine Geschichte, die am Besten verloren und vergessen bleibt.

Damals floh ich kurz nach dem Tod meines Freundes aus dem Turm. Doch nun bin ich aus freien Stücken zurückgekehrt. Ich schrieb diese Zeilen, während ich in die Tiefen unter dem Turm hinabstieg. Dort, im Herzen der Finsternis, mein alter Forschungsplatz. Meine Zauberbücher, gefüllt mit Flüchen und den verdorbensten Zaubern, die je ersonnen wurden, haben mich erwartet. Und natürlich auch das letzte existierende Zauberbuch von Medivh. Das Buch, mit dem der Erzlich Kel’Thuzad vor Jahrhunderten den Dämon Archimonde beschwor.

Meine alten Pentagramme, mit arkaner Energie gefüllt, und mein Knochenkelch, voll bis an den Rand mit dunkler Magie in flüssiger Form. Ich setzte den Kelch an meine Lippen und trank ihn in einem Zug aus. Ich genoss das Gefühl, als die Flüssigkeit, die die Farbe und die Konsistenz von Blut hatte, durch meine Kehle und über meinen Körper rann. Die dunkle Magie frischte meine Kenntnisse über die sogenannten Schwarzen Künste wieder auf.  Die Flüssigkeit, die auf meiner Haut war, bildete dort ein magisches Muster. So gestärkt, stieg ich auf die höchsten Zinnen des Turms und ließ meinen Schrei ertönen: „Fürchte dich, jämmerliches Azeroth. Schattenschwinge der Zerstörer ist zurückgekehrt.“

Eine Woche später traf die Dunkle Lady ein. Sie war von der Schwärze im Inneren des Turmes angezogen worden, genau wie ich. Ich webte einen Zauber um uns, der uns vom Einfluss des Turmes abschirmte. Außerdem wirkte ich einen Zauber, der den Turm vor den Augen Unwürdiger verbergen würde. Die Dunkle Lady Raven Hex half mir im Gegenzug, mich mit einer Kreatur aus dem Abgrund zu verbünden und das Muster auf meinem Körper permanent werden zu lassen.  Nun werden mich meine Kenntnisse der Schwarzen Künste nie mehr verlassen. Ich werde das Werk meines Vaters Todesschwinge, der in Tiefenheim ums Leben kam, beenden.

Meine erste Handlung war es, mithilfe von Medivh’s Buch den gefallenen Erzlich Kel’Thuzad wiederzuerwecken. Er war gefallen, als die Menschen der Feste Wintergarde nach dem Sieg über den Lichkönig Naxxramas zerstört hatten. Der Erzlich schwor mir ewige Treue, genau wie er einst seine Treue dem Lichkönig geschworen hatte. Ich sandte ihn aus, um durch das Dunkle Portal zu gehen und von Sargeras persönlich die Hilfe der Brennenden Legion anzufordern. Ich wusste, dass die Dämonen nicht ablehnen würden, da er ihnen im Gegenzug für ihre Hilfe die ewige Herrschaft über Azeroth anbieten würde.

Ein Jahr verging, bis Kel’Thuzad zurückkehrte. Er eröffnete mir, dass die Brennende Legion mir nur helfen konnte, wenn ich Portale nach Xoroth und Argus sowie auf die Elementarebene öffnen würde. Doch dies würde enorme Mengen arkaner Energie erfordern – Mengen, die der verbotene Turm niemals bereitstellen könnte. Das Einzige, was solche Mengen Energie in sich trug, war der legendäre Brunnen der Ewigkeit. Doch dieser lag seit unermesslichen Zeiten auf dem Grund des Ozeans…

Drei Tage sind seit den letzten Zeilen vergangen. Ich habe meine Zauberbücher durchsucht und einen Zauber gefunden, der mächtig genug ist, eine Tat meines Vaters umzukehren und den Großteil Kalimdors wieder über den Meeresspiegel zu heben. Doch um ihn zu sprechen, brauche ich den Sonnenbrunnen.  Daher haben sich Raven Hex, Kel’Thuzad und ich auf den Weg in das magische Königreich Quel’Thalas gemacht. Seit dem Fall der Geißel ist das Land dort aufgeblüht, die Todesschneise gibt es nicht mehr. Der geliebte König Anasterian Sonnenwanderer wurde vom mächtigsten aller blutelfischen Priester wiedererweckt und herrscht wieder gemeinsam mit seinem Sohn, Kael’thas Sonnenwanderer, über sein Volk.

Doch etwas beunruhigt mich. Seit ich den Turm verlassen habe, schwindet meine Macht langsam, aber sicher dahin. Je weiter wir uns vom Turm entfernen, desto schneller schwindet sie. Raven Hex verspürt genauso wie ich ein Schwinden ihrer macht. Ich denke, wir sind von dunkler Magie abhängig geworden und können ohne sie nicht leben. Daher versuchen wir beide, die Macht aus Pflanzen und Tieren zu nutzen, um unsere zu erhalten. Es funktioniert, doch nur zu einem gewissen Grad. Sobald wir die magischen Lande des Elfenkönigreiches erreicht haben, wird es kein Problem mehr sein. Doch da ich, Schattenschwinge, in meiner menschlichen Form gefangen bin, weil meine Drachenform zu viel Energie verbrauchen würde, geht die Reise nur quälend langsam voran, zumal wir jeder Siedlung ausweichen müssen. Wir alle sind in dunkle, magische Roben mit Kapuzen gehüllt, damit niemand Kel’Thuzad erkennt, doch auch diese Kleidung ist verdächtig . Ich erinnere mich an den Zwischenfall in Sturmwind, als wir mit der Tiefenbahn nach Dun Morogh reisen wollten.

 

Kurz nachdem wir Sturmwind betreten hatten, bemerkte ein spielendes Kind, dass Kel’Thuzad keine Beine hatte, die unter seiner Robe hervorragten. Es erzählte einer Wache davon, die zwar zuerst darüber lächelte, aber dann diesen seltsamen beinlosen Wanderer selbst sah. Die Wache baute sich vor uns auf und wollte wissen, wer wir seien. Meine Erklärungen überzeugten die Wache nicht. Sie ging zu Kel’Thuzad und entfernte seine Kapuze. Sie erstarrte, als sie in das kalte Antlitz des Erzlichs blickte. Ich begann einen Teleportzauber zu weben. Gerade als er fertig war, stürmte schon die königliche Wache Sturmwinds auf uns zu. Wir entkamen knapp, doch unsere Reise beginnt damit nur von neuem. Schlimmer noch, nun werden bald alle Soldaten der Allianz wissen, dass Kel’Thuzad wiedererweckt worden ist.

Zwei Tage später

Wir verweilen noch immer im verbotenen Turm, um unsere Kräfte zu regenerieren. Außerdem habe ich entdeckt, was auf der Reise unsere Energie verbraucht hat. Es ist der Zauber, der uns vom Einfluss des Turmes abschirmt. Sobald wir den Turm verlassen haben, werde ich den Zauber aufheben. Dann kann ich mich endlich wieder einmal in meiner Form als Schwarzdrache erheben und so nach Quel’Thalas fliegen. Auf dem Weg werde ich Sturmwind aus Rache in Schutt und Asche legen.

Die Soldaten der Allianz suchen nach uns, doch dank meines Zaubers über dem verfluchten Turm wird keiner von ihnen uns hier jemals finden.








#1 | 15.11.2009, 02:22




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hehe, schonmal nett geschrieben. der anfang gefällt mir sehr, der schreibstil erinnert mich ein da ein bischen an dracula, zumindest von der ausdrucksweise und dem format. ewig weit in der zukunft find ich zwar weniger interessant, weil da ja sogut wie alles umgeworfen und sich zur unkenntlichkeit gewandelt haben könnte, aber gut, immerhin ein frischer neuer ansatz.

das kel'thuzad sich alleridings ohne eine magische verkleidung unter einer kapuze verkleiden könnte bezweifle ich doch sehr. erstens ist der viel zu groß, zweitens hat der rest eines lichkörpers nunmal kaum noch menschliche züge. was ich von drachen und ihrer menschlichen form weis sagt mir auch, das ein so mächtiger drache wie du ihn beschreibst sicher keine probleme haben würde, seine wahre gestallt aufrecht zu erhalten. der wechsel mag kraft kosten, aber damit kommt jeder geringere drache zurecht, außer man bringt ihn irgendwie dazu, eins dieser verluchten halsbänder zu tragen. naja, es ist weit genug in der zukunft das es etliche gründe haben kann^^. das er seine kräfte wie ein genwöhnlicher sterblicher mit kräutern stabilisiert macht ihn zwar sympathischer und menschlicher, aber vermenschlicht ihn schon fast ein bischen zu sehr. so eher ein mensch der halt auch ungern auch ein paar drachenaspekte annimmt und nicht wie ein mitglied eines drachenschwarms der auf niedere sterbliche wesen herabblicken kann^^. aber bei einem kapitel sollte ich eh keine vorschnelle meinung abgeben, gefällt mir jedenfalls schonmal die geschichte.

made by GnomeCraft
#2 | 15.11.2009, 19:54




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So, Teil 1 ist fertig. Teil 2 in Vorbereitung.

#3 | 16.11.2009, 00:59




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mh. eine frage zu deiner dunklen lady (raven). wenn sie 20 jahre vor beginn der geschichte geboren wurde, der beginn 600 jahre in der zukunft liegt, wie kann sie dann am kampf um eiskronenzitadelle und an sindragosas tot beteiligt gewesen sein? ist der lichking in 600 jahren noch nicht besiegt oder ist sie so eine schreckliche zeitreisende? und zu ihrem vater, als verlassener ist der vater sicher untot, hat das nicht auswirkungen aufs kinderkriegen?^^ es sei denn natürlich er hätte sie mithilfe der seuche erschaffen

made by GnomeCraft
#4 | 16.11.2009, 16:46




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Zu erstens: Arthas hat in Warcraft III zu Uther Lichtbringer gesagt, dass er vorhat, ewig zu leben (als er sich die Urne seines Vaters geholt hat)
und ja, der Lichkönig nhat mehr als 600 Jahre gelebt, bis auf Sylvanas Windläufer sind alle Anführer von Horde und Allianz schon lange tot

zu zweitens: Meiner Meinung nach kann ein Verlassener Kinder kriegen, solange gewisse Organe nicht verrottet sind.
Außerdem wäre es möglich, dss der Vater noch gelebt hat, als er die Mutter schwängerte, dann ist er in der Schlacht um die Eiskronenzitadelle gefallen, als Untoter wiederauferstanden und hat seinen freien Willen wiederbekommen, als der Lichkönig ins Gras gebissen hat.

#5 | 16.11.2009, 17:58




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mh, dann würden wir jetzt grade komplett umsonst kämpfen, all die armeen die die zitadelle jetzt angreifen haben keinen erfolg und zusätzlich zur neuen bedrohung durch todesschwinge und königin aszhara müssen allianz nicht nur noch gegen einander, gegen überflutung ihrer länder, festung und felder, sondern auch noch gegen den lichking und die vergessen kämpfen? klingt nach harten 600 jahren für azeroth

made by GnomeCraft
#6 | 16.11.2009, 18:17




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Ich hab die Ereignisse von cataclysm außer todesschwinges Tod in tiefenheim nicht mit einbezogen. und wie man in pdk sehen kann, verkloppen sich allianz und horde lieber gegenseitig als die geißel. ich glaub da sind nicht mehr viel übrig die 600 jahre früher die zitadelle angreifen könnten. und außerdem denke ich arthas braucht auch mal auszeit von den ganzen raid gruppen (wir werden das als 1 monat instanz-id kennen)

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