Der Lichkönig, von Totenschreis Pfeilen schwer verwundet, lag im Sterben. Sein treuester Diener, der wiedererweckte Lich Kel’Thuzad, wusste, dass es nur einen Weg gab, das Leben seines Meisters zu retten: Ein neuer Körper. Der Erzlich stieg auf den Frostwyrm Sindragosa und flog in die pechschwarze Nacht davon…
Kurz darauf kamen sie an ihrem Ziel an: Dem Argentumturnierplatz. Leiser als eine Feder, die auf ein Daunenkissen fällt, drangen sie in das Zelt des erwählten neuen Geißelchampions ein. Kel’Thuzad wirkte einen Zauber auf den schlafenden Paladin, bevor er ihn auf Sindragosas Rücken festband. Unbemerkt entkamen sie vom Argentumturnierplatz…
Als sie wieder in der Eiskronenzitadelle ankamen, war der alte Körper des Lichkönigs bereits von ihnen gegangen, doch die Seele von Ner’Zhul war noch immer in der Klinge Frostmourne lebendig. Kel’Thuzad band den Paladin Arthas Menethil von Sindragosa los und weckte ihn unsanft, indem er seinen Zauber löste.
Arthas Menethil schaute sich um. Als er merkte, dass um ihn herum Heerscharen der Geißel versammelt waren, suchte er instinktiv nach einer Waffe. Er ergriff die Klinge, die auf dem Boden lag. Kaum hatte sich seine Hand um das Heft geschlossen, brach er ohnmächtig zusammen.
Er spürte, wie seine Seele aus seinem Körper gerissen wurde und sich mit der Seele des alten Orcschamanen Ner’Zhul vereinigte. In diesem Moment starben ihre alten Persönlichkeiten für immer. Sie wurden ersetzt durch ein einziges, neues Wesen, das bereit war, die Macht über die Geißel zu halten – für immer. Der neue Lichkönig war geboren, und mit seiner Macht hob er die gefallene Nekropole Naxxramas erneut in die Luft, um allen Lebenden die neue Macht der Geißel zu beweisen. Der Erzlich Kel’Thuzad wurde zum neuen (alten) Kommandanten von Naxxramas ernannt, mit dem Auftrag, die Menschen der Feste Wintergarde in die Geißel einzugliedern.
Der nächste Tag…
Alle Soldaten des Argentumkreuzzugs waren in tiefer Trauer. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen war ein großer Krieger von ihnen gegangen, zuerst Tirion Fordring an der Kapelle des hoffnungsvollen Lichts und jetzt Arthas Menethil.
Auch Arthas‘ Vater, König Terenas Menethil II., und sein Lehrmeister Uther Lichtbringer, der seit der Säuberung von Stratholme nie mehr an Arthas gedacht hatte, waren bestürzt über sein Verschwinden.
Die einzigen Spuren, die man fand, waren die Abdrücke von Klauen eines Frostwyrms vor Arthas‘ Zelt… hatte etwa die Geißel den Paladin entführt?
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Öhm... hast du mal Warcraft III und dessen Expansion gespielt? Mit der Geschichte des Warcraft Universums hat das leider sehr wenig zu tun.
Arthas war niemals Mitglied des Argentum Kreuzzugs, der hat sich ja überhaupt erst aus der Vereinigung des Scharlachroten Kreuzzugs und der Organisation bekannt als Argentumdämmerung gebildet um ihn, also Arthas als Lichkönig, in Northrend zu bekämpfen.
Cairn Bloodhoof ist auch kein Druide, ist er nie gewesen.
Die Val'kyr und Vrykul hat Arthas als Lichkönig erst bei seiner Rückkehr noch Northrend als Bestandteil der Geißel eingesetzt.
Du solltest da wirklich mal ein wenig recherchieren, wenn du eine konsistentere Geschichte schreiben willst.
Stilistisch hast zu dich zwar verbessert, aber da musst du noch sehr dran arbeiten. Mich stört vor allem die dauernde Benennung von den diversen Rassen- und Klassen-Zugehörigkeiten der vermeintlichen Hauptfiguren. "Der Paladin Arthas...", "der Druide Cairn...", "die Nachtelfe Shandria..." usw... Diese Art von Information solltest du geschickter und vor allem variantenreicher in die Geschichte einbauen und muss auch nicht dauernd bei jeder Nennung des Namens wiederholt werden.
Insgesamt beschreibst du eigentlich alles eher sehr oberflächlich. Es mag ja sein, dass du selbst eine gute Vorstellung von dem hast, worüber du schreiben möchtest, aber deine Leser können leider nicht in deinen Kopf schauen. Du musst davon ausgehen, dass jemand der deine Geschichte liest, einfach von nichts eine Ahnung hat. Das bedeutet dass du alles was wichtig ist auch beschreiben musst. Und auch all die kleinen Nebensächlichkeiten, die die Welt von Warcraft ausmachen und so farbenfroh und spannend machen, solltest du Stück für Stück mit in deine Geschichten einfliessen lassen.
Ich hoffe du nimmst mir meine Kritik nicht übel. Ich glaube du gibst dir mit deiner Geschichte wirklich viel Mühe und du bist da sicherlich auf dem richtigen Weg. Meine Anregungen und Quengeleien helfen dir hoffentlich einfach noch besser zu werden.
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Ich hab ganz am Anfang, bei Teil 1 geschrieben, dass die story an die Lore ANGELEHNT ist, soll heißen, ich schreibe sie ein wenig (oder auch ziemlich stark) um.
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Mag ja sein, und ist ja auch ok. Stand halt hier nur nicht dabei, sprich: Die Erwartungshaltung der meisten Leser, wie auch bei mir, ist halt eine andere.
Trotzdem solltest du noch an deinem Schreibstil arbeiten.
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Da bin ich denn ja mal gespannt. Viel Spaß beim schreiben Ich bastel auch endlich mal wieder an einer neuen Geschichte. Mal schaun, was mir da so einfällt
Gestern, 13:46 Apolo: HI HO hm kommt mir das nur so vor oder ist hier zur Zeit recht wenig los? 14
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