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Im Zeichen des Drachen, Kapitel 5

06.10.2009 (Tue), 17:10

In der Schlacht um Orgrimmar wurden die Armeen des Lichkönigs Arthas zurückgeschlagen. Die Horde zahlte jedoch einen hohen Blutpreis und nur mit der Hilfe der Menschenmagierin Jaina Proudmoore und einer Hand voll Kirin Tor Magier gelang es den Verteidigern, die einfallende Streitmacht zurückzuschlagen. Siloxis wird im Kampf gegen Arthas schwer verwundet. Er verdankt alleine Sutaio dass er überlebt. Durch Fieber und Schmerzen geplagt durchlebt der Ork den schlimmsten Teil seines Lebens: die Gefangenschaft im Internierungslager Durnholde...

Anmerkung zum Text: da hier gelegentlich die Allianzsprache verwendet wird, wird diese zum besseren Verständnis für den Leser in lesbarer Form in Kursiver Schrift dargestellt.

 

Der schmächtige Ork lugte aus einem Strauch hervor der ihm als Sichtdeckung diente. Auf einer Lichtung stand ein scheinbar verlassener Korb. Thrarekh konnte das Fleisch und die Brote darin riechen. Seit Tagen irrte er im Silberwald umher, ohne etwas zu Essen. Sein Magen rumorte vor Hunger. Das Lager schien unbewohnt, die einstigen Bewohner waren wohl vor der sich ausbreitenden Geißel geflohen.
Langsam verließ der Ork seine Deckung. Mit einem gezückten Dolch schlich er an seine Nahrung heran. Keinen Meter vor dem Holzkorb entfernt ein Knacken. Der Grünhäuter wirbelte herum, doch in der Bewegung gab plötzlich der Boden unter seinen Füßen nach. Mit einem gellenden Schrei stürzte Thrarekh in die Tiefe.
Schmerzhaft landete der junge Ork an der Sohle der Grube die gut drei Meter tief war. Gehetzt sah er sich um. Er versuchte die Wände zu erklimmen, doch er fand keinen Halt. Nach einiger Zeit verdunkelte sich plötzlich alles über ihn. Vorsichtig blickte der Ork nach oben und blickte in das hämisch grinsende Gesicht eines Menschen.
Hey Leute wir ham einen Grünling gefangen!“, brüllte der Rotschopf in einer unbekannten Sprache.
Drei weitere Gesichter tauchten auf, nicht minder hämisch grinsend. Eines gehörte einem Gnom Magier. Dieser beugte sich in die Grube und zielte mit seinem Zauberstab auf den Ork. Thratekh riss die Augen auf und versuchte sich zu schützen. Doch wie und mit was?
Akkarum!“, quiekte der Gnom.
Ein Blitz erfüllte die Grube und dann wurde es schwarz um den Ork...

Unbestimmte Zeit später...
Als Thrarekh wieder erwachte hörte er schallendes Gelächter.
Ein eiskalter Schwall Wasser wurde ihm über sein Gesicht gespritzt. Dabei verschluckte er sich was noch mehr Gelächter verursachte. Blinzelnd öffnete er die Augen und sah ein halbes Dutzend uniformierter Menschenritter. Einer davon stand neben ihm mit einem Kübel Wasser in der Hand.
Hoch mit dir du dreckiger Haufen Elend!“, brüllte der Eimermann.
Der junge Ork wagte kaum sich zu rühren. Angespannt sah er sich um.
Weist du verdammt nochmal nicht WO HOCH IST?!“
Einer der Außenstehenden packte einen schweren Holzknüppel und schlug damit in den Magen des Gefangenen. Der Ork erbrach sofort, stand aber sofort auf. Keuchend und mit Tränen in den Augen, humpelte Thrarekh aus dem Gebäude. Draußen regnete es. Unzählige Orkbrüder standen draußen. Viele saßen um die Feuerstellen um sich warm zu halten. Einige übten sich mit Fäusten im Zweikampf, andere Trainierten alleine.
Wo zum Henker war er? Die Wachen gingen an ihm vorbei. Dabei ignorierten sie ihn. Sie stiegen über eine Leiter nach oben. Die Grube war gemauert und etwa acht bis zehn Meter tief. Die Leiter wurde wieder hoch gezogen. Als der junge Ork nach oben blickte erkannte er eine Burg auf einem kleinen Hügel. Am Grubenrand standen unzählige Wachen. Ihre Wappen verrieten dass einige zum Königreich Gilneas gehörten, andere gehörten zur Armee von Sturmwind. Der Neuankömmling sah sich weiter in der Grube um. Er war eindeutig der Jüngste hier. Die meisten seiner Volkskameraden waren ein gutes Jahrzehnt älter, viele gingen auch weit darüber hinaus. Ausnahmslos waren alle gut durchtrainiert. Thrarekh blickte an sich selbst herab. Für einen Ork war er zu schmächtig und von Muskeln war auch keine Rede. Der Junge verließ sich lieber auf seine Schnelligkeit und sein Geschick. Naja meistens endete es eher in Flucht, als in einem Kampf...
Nun nahmen auch die ersten Brüder von ihm Notiz. Einige würdigten ihn nur eines kurzen Blickes. Andere musterten ihn eindringlicher. Lediglich ein einzelner Ork schien kaum Interesse an Thrarekh zu haben. Besagter Ork saß stillschweigend auf einem Stein und spielte mit einigen magischen Blitzkugeln, gedankenverloren zwischen den Fingern. Thrarekh konnte eine unglaublich starke Aura fühlen die von dem Zauberer ausging...






#1 | 06.10.2009, 17:33




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Hallo liebe Leserinnen & Leser,

ich muss mich entschuldigen, versprochen habe ich Teil fünf bereits vor vielen Wochen und doch kam nichts. Ich habe mir den alten Teil 5 durchgelesen udn habe ihn im wahrsten Sinne des Wortes weggeworfen. Er war mist.

Teil 5 widme ich nun ganz unseren Hauptdarsteller, wer er war und wie er zu dem wurdee was er heute ist. Immer wieder wurde das Gefangenenlager erwähnt ich habe die ein oder andere Post bekommen in der Gefragt wurde wann kommt klarheit in dieses gefangenenlager, wo hat Siloxis sein Auge verloren und woher kennt er Thrall so gut? Wie steht es um den Bund der Ghashrukh und unseren tapferen Recken verbindet?

Nun ich hoffe ich konnte all diese Fragen in dieser kleinen Reise in die Vergangenheit beantworten.

Ich würde mich natürlich wie immer über Kritik und Anregungen eurerseits freuen.

Ansonsten kann ich mich nur nochmals für die Verspätung entschuldigen und euch trotzdem VIEL VIEL Spaß beim lesen Wünschen.

Euer Siloxis

#2 | 06.10.2009, 17:39




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Siloxis, ich habe die bisherigen vier Kapitel deiner Geschichte sehr gemocht und habe mich auch gefragt, wann endlich die Fortsetzung kommt.

Mfg
Hîkârî, Area 52

#3 | 06.10.2009, 21:45




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Hah, meine Lieblingsgrünhaut

Hallöchen Silo Fein gemacht. Richtig fein
Müssen nochmal ein Zwergenbierchen zischen, gibt viel zu erzählen ^^

LG
#4 | 08.10.2009, 08:47




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wirklich sehr schöne Geschichte, an der es absolut nichts auszusetzen gibt.

#5 | 08.10.2009, 09:14



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sehr schöne geschichte..auch toll geschrieben.sowas mag ich total gern

#6 | 08.10.2009, 21:01



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ja sehr shön geschribern der Teil und ich freu mich jetzt schon auf teil 6 und mir ist es egal wie lange ich warten muss

mfg apolo

#7 | 09.10.2009, 00:35




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Vielen lieben Dank für das positive Feedback! Hat mich ernsthaft sehr gefreut.

Teil 6 ist bereits in Arbeit und ich denke dohc mal dass ihr nicht so lange warten müsst

Ein kleinen Tipp gebe ich euch dennoch, die Gruppe bekommt unerwarteten zuwachs. Mehr verrate ich aber nicht

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