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Im Zeichen des Drachen, Kapitel 6

05.01.2010 (Tue), 07:00

Nach über zwei Monaten erwacht Siloxis aus seinem komatösen Zustand. Er kuriert sich einige Tage lang und beginnt dann aber schnellstmöglich wieder sein Training um zu alter Stärke zu gelangen.

Im Zeichen des Drachen, Kapitel 6

Doch was geschah in dieser Zeit? Caligula erwähnte gutes wie auch schlechtes.
Fangen wir doch mit dem Schlechten erst an. Arthas neue Nekropolis ist kurz vor der Fertigstellung. Was seine Pläne mit ihr vorsehen weiß keiner.
Weiterhin kommt es immer öfters zu offenen Konflikten zwischen Allianz und Horde in Eiskrone, wo sich die Luftschiffe beider Fraktionen beim Vorbeiflug gegenseitig bombardieren.
Thorim, der letzte verbleibende Wächter, ist spurlos verschwunden und ein neues Übel genannt Yogg’Saron greift mit seinen schmierigen Tentakeln nach Azeroth.
Zuletzt wurden enorme Truppenbewegungen um die Eiskronenzitadelle festgestellt. Des weiteren verlässt Kel’Thuzad’s Nekropolis ihre Position in der Drachenöde und fliegt gen Eiskrone oder hat sie vielleicht ein anderes Ziel?
Positive Ereignisse sollte man aber nicht unter den Tisch kehren. Die Horde hat Orgrimmar gesichert, mit Hilfe von Jaina Proudmoore und einigen Kirin’Tor Magiern wird der Flammenschlund versiegelt. Jaina Proudmoore verbietet den Wachen und Bewohnern von Terramoore die Hand gegen die Horde zu erheben.
Eine Orkpatrollie konnte im Eschental einen verwirrten Blutelfen Todesritter gefangen nehmen, der später als Delcaer bekannt sein wird.
Acheron wird von Arthas’ Kontrolle befreit. Die dort stationierten Todesritter ersuchen bei Allianz und Horde um Gnade. Kriegshäuptling Thrall & König Wrynn willigen ein und die Todesritter werden zu Verbündeten der Horde & Allianz.

Orgrimmar, einige Wochen nach Siloxis Erwachen...
Der Ork Krieger stand ein einer der Übungspuppen. Er trainierte. Schweiß rann in Strömen von seinem nackten Oberkörper. Unweit entfernt wurde er von einigen Leuten beobachtet. Siloxis konnte sich nicht verstecken. Er war bekannt bei der Horde seit dem Tag als der Lichkönig versucht hatte ihn zu töten. Er würde jeden Tag daran denken, die Narbe die quer über seine Brust verlief zeugte davon. Doch es war nicht irgendeine Narbe. Das unheilige Schwert Frostmourne hatte sie gerissen. Die Wunde war schwarz und färbte sich nicht zurück in das helle Grün des Orks. Im dunklen schimmerte sie sogar ein wenig. Manche nannten ihn den Gezeichneten. Siloxis lachte darüber, er verstand diese Narbe eher als Mahnmal, er hatte sich einem weit überlegenen Feind gestellt. Doch er würde trainieren, er würde trainieren und er würde Arthas töten, koste es was es wolle...
Durch den Tunnel lugte eine junge Schamanin. Sie beobachtete den Krieger schon seit er das Haus verlassen hatte. Die Taurin begegnete dem Ork aber nicht mit dem Respekt wie andere ihn behandelten. In ihr loderte der blanke Hass, das verlangen nach Vergeltung und Genugtuung...

Nach zwei Stunden intensivem Training, lies Siloxis die vollkommen zerstörte Puppe aufräumen, er selbst griff sich ein Handtuch und trocknete sein nasses Gesicht. Während er das tat, kam Kyrea auf ihrem Streitross herangaloppiert. Vor Siloxis machte sie halt.
„Guten Morgen, mich schickt Thrall, der gefangene Todesritter will mit dir reden.“, grüßte Kyrea.
„Ich mach mich sofort auf den Weg.“
Siloxis zog sich an, er hatte lediglich seine Ausgehrüstung zur Hand, seine eigentliche Kampfrüstung war zerstört. An sich war das kaum ein Problem, da Siloxis ein gelernter Rüstungsschmied war, aber die Schmiede war zur Zeit rappelvoll. Der heraufbrechende Krieg mit Arthas sorgte dafür dass jeder der Schmieden konnte Waffen und Rüstungen anfertigte.
Der Ork schritt den Hügel zur Orgrimmar Kaserne hoch. Die Wachen salutierten zackig als Siloxis vorbeischritt. Im Gebäude war es kühl. Draußen war es jetzt schon beinahe unerträglich heiß. Der Krieger nutze die Treppe in den Keller. Als er den Keller betrat stach ihm der modrige Geruch, wie er für Kerker üblich war, in die Nase. Er ging weiter. Hier saßen hauptsächlich Allianzgefangene ein oder Diebe, Mörder und andere Unruhestifter. Im hinteren Abteil saßen jedoch brisante Gefangene. Unter anderem stand dort hinter einer Zelle ein Succubus, welcher ununterbrochen versuchte die Wache zu verführen um an den Schlüssel zu kommen. In einer der letzten Zellen saß der gefangene Blutelfen Todesritter. Seine Augen leuchteten bläulich in der Dunkelheit. Er hatte eine Lederhose und ein knittriges Hemd an. Siloxis kannte die Todesritter, es waren unerbittliche Schlächter, aber dieser hier, dieser schien gebrochen, als fehle ihm etwas, etwas das ihm Kraft gibt. Der Elf hockte im hinteren Teil der Zelle. Als der Ork Krieger die Tür öffnete blickte er zu der Tür und stand sofort auf.
„Ich hörte du willst NUR mit mir reden Abschaum?“, Siloxis lies den blanken Hass den er dieser Kreatur gegenüber empfand nicht unter den Tisch fallen.
„Jawohl das ist korrekt. Mein Name ist Delcaer. Todesritter und ehemaliger Diener des Lichkönigs.“
„Ehemalig?“, höhnte der Ork, „ihr könnt euch aussuchen wem ihr angehört? Wäre mir neu!“
„Der Lichkönig hat die Kontrolle über seine Untertanen hier verloren. Wie ich erfahren habe strömen unzählige Todesritter in die Städte der lebenden und bitten um Asyl!“
„Der Lichkönig verliert seine Macht nicht einfach so!“
„Es muss etwas geschehen sein was das aber hervorgerufen hat, denn es ist Tatsache. Die Hand des Königs greift nicht mehr nach meinen Gedanken...“
„Er hat recht, ich spüre die Präsenz von Arthas in ihm nicht mehr.“, Jaina schritt den Gang auf Siloxis zu.
Überrascht über die Anwesenheit der Magierin, zog der Krieger die brauen zusammen.
„Wie geht es euch Siloxis, schön euch in einem Stück zu sehen. Wie ich höre seid Ihr zum Held der Horde aufgestiegen?“, sagte Jaina freundlich.
„Naja also irgendwie Ja, obwohl ich diesen Titel mehr hasse als wünsche...“, der Ork war sichtlich verlegen.
Jaina musste grinsen. Dann fixierte sie den Todesritter.
„Ich bin eurer Bitte nachgekommen, ihr seid wirklich Delcaer Trafest aus Andorhal, einst Bewohner dieser Stadt und durch die Schändung aufgestiegen zu einem Diener Arthas. Leider konnte ich nichts über den Verbleib eurer Familie herausfinden. Es tut mir Leid...“
„Ich danke euch...“, seufzte Delcaer, „Siloxis, ich ersuche euch mich in Eure Gruppe aufzunehmen, ich möchte Vergeltung für das was mir genommen wurde. Arthas hat mir mein Leben, meine Kinder und meine Frau genommen, sie sind nur noch dunkle Schatten in meinen Erinnerungen. Ich flehe euch an gebt mir die Chance euch zu beweisen dass mein Herz wieder in meiner Hand ist und es mich verlangt Gerechtigkeit zu üben.“
Eine lange Pause entstand, Siloxis wusste nicht recht was er erwidern sollte. Der Feind? In seiner Truppe? Er hielt das für einen Scherz, doch wusste er aus Delcaer’s Gesichtsausdruck wie ernst der Blutelf es meinte.
„Jaina vertraut euch und man sagte mir Thrall sei bereit euch freizulassen. Beides Personen denen ich ohne zu Zögern folgen würde und wenn es in die Eiskronenzitadelle selbst wäre.“, setzte Siloxis an.
„Ich habe ein viele Jahre gegen Euereins gekämpft, viele sind durch die Todesritter zu Tode gekommen die ich Freunde nannte und nicht wenige haben ihre Väter, Mütter, Töchter oder Söhne durch die Todesritter verloren. Dennoch sagt mir eine innere Stimme ich kann dir vertrauen!“
Erleichtert atmete Delcaer auf. Hoffnung keimte in ihm auf, doch noch etwas gutmachen zu können. Er ging auf Siloxis zu, reichte ihm die Hand. Siloxis zögerte, geduldig wartete der Todesritter. Dann aber ging ein Ruck durch den Ork. Er ergriff die Hand und schüttelte sie.






#1 | 05.01.2010, 07:53




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Hallo Leute,

lang hatts mal wieder gedauert, doch endlich steht ein weiteres Kapitel auf MMO Cluster zur Verfügung. Mit Stolz Präsentiere ich euch Kapitel 6 in dem sich unsere Helden in den Eisigen Norden wagen. Was wird sie erwarten? Sicher Nicht Kle'Thuzad der auf ein kaffeekränzchen aus ist, doch lest selbst...
#2 | 05.01.2010, 12:25



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hi ho silo

mal wirder gut geschrieben und ich freu mich schon auf den nechsten teil

mfg Apolo

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